„Johannes Monnos intelligente Art und Weise, sich ein Musikstück zu erschließen, ist etwas, was man sich viel häufiger in der Gitarrenszene wünschen würde. Da wird nicht mit oberflächlicher Effekthascherei gearbeitet, mit der Virtuosität um ihrer selbst willen, sondern da hat jeder Ton seinen Sinn, alles steht in Beziehung zueinander. Und das gilt für eine barocke Sonate von Bach genauso wie für spanische Gitarrenmusik unseres Jahrhunderts.“   (Konrad Junghänel)




Johannes Monno entdeckte mit sechs Jahren die Liebe zur Gitarre. Schon früh faszinierte ihn die Geschichte und Entwicklung des Instruments. Die stimmige Verbindung von künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Arbeit stellt daher für ihn ein zentrales Anliegen dar. Eingehend erforschte er die Geschichte und Spielweise von Vihuela da Mano, Barockgitarre und Chitarrone - etliche Publikationen, CD´s, Vortragsreihen und Rundfunkaufnahmen resultieren aus dieser Beschäftigung.

Sein klangliches Ideal fand er in den Gitarren von Matthias Dammann, dessen Instrumente er bereits seit 1984 spielt.

Neben der kammermusikalischen Zusammenarbeit mit Künstlern wie Wilfried Jochens, Ingo Goritzki, Olaf Van Gonnissen, Thomas Müller Pering, Kolja Lessing und dem Ensemble Rilegato, hat Johannes Monno in den letzten Jahren auch immer wieder durch thematisch fein gestaltete Soloprogramme auf sich aufmerksam gemacht. Von Kritikern wird immer wieder die enorme Intensität und Farbigkeit seiner Interpretationen sowie die stilistische Souveränität hervorgehoben.

Als ehemaliger DAAD-Stipendiat erhielt er zunächst Unterricht bei Michael Simon und bei Wilfried Halter. Von 1989–1990 studierte er bei José Tomas in Alicante (Spanien). Anschließend setzte er sein Studium an der Kölner Musikhochschule bei Hubert Käppel und Konrad Junghänel fort, der ihn über sechs Jahre entscheidend inspirierte und prägte.

Früh erfolgte der Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg,  wo er neben dem künstlerischen Hauptfach die Methodik und Didaktik des Instruments unterrichtete. Eine Lehrverpflichtung für Geschichte der Gitarre und Continuospiel für Gitarristen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt schloss sich an. Seit 2004 ist Johannes Monno Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Dort betreut er eine äußerst erfolgreiche Gitarrenklasse mit etlichen internationalen Preisträgern und unterrichtet das Seminar ´Geschichte der Gitarre´.

Johannes Monno ist neben Thomas Müller-Pering und Olaf Van Gonnissen Herausgeber der Neuen Karl Scheit-Reihe bei UE und Künstlerischer Leiter des SICG-Festivals.







“The guitar players and fans would like to have the possibility to appreciate the way Johannes Monno works with music more often. It is not the pursuit of the superficial effects nor the purposeless virtuosity. Either in Bach’s sonata or in Spanish music of the 20th century – each tone has its meaning and place in Monno’s interpretation.“ (Konrad Junghänel)




In his life, Johannes Monno is trying to achieve a balanced combination of artistic, scientific and pedagogical work. He intensively cooperates with the artists like Kolja Lessing, Wilfried Jochens, Ingo Goritzki or Olaf Van Gonnisen and meanwhile devotes his time and energy to the ensemble Rilegato, which he co-founded with a charango player Diego Jascalevich. As a soloist he regularly gives performances in his country and abroad. He has released 3 Solo-CDs so far and has taken part in various chamber ensemble recordings. If the time allows him to, he likes to perform as a continuo player.

His pedagogical career started at the Academy of Music in Hamburg where he used to teach guitar interpretation, methodics and didactics. Next he was teaching guitar history and continuo interpretation for guitarists at the Academy of Music in Frankfurt. In 2004 Johannes Monno was appointed Professor at the Music Academy in Stuttgart where he leads a very succesfull guitar department and teaches guitar history.